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Intelligente und umweltfreundliche

Heizungen; hybride Heizungssysteme

Konventionelle Gas- oder Ölheizungen sind dank ihrer hohen Zuverlässigkeit bis heute weit verbreitet. Doch die Energiestrategie 2020 des Bundes macht klar: Schadstoffemissionen und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen müssen reduziert werden. Hybridheizungen können als Kombination von Brennstoffen und erneuerbaren Energien die Vorteile beider Welten vereinen. 


Gemäss «Energieschweiz» entfallen rund 50 Prozent des schweizerischen Energieverbrauchs auf die Versorgung von Gebäuden mit Wärme und Warmwasser. Deshalb wird auch insbesondere bei den Heizungen angesetzt, wenn es darum geht, die Schadstoffemissionen zu vermindern. Der teilweise Umstieg auf alternative Energiequellen stellt in diesem Punkt einen erfolgversprechenden Ansatz dar.

Eine Hybridheizung verbindet alte mit neuen Ansätzen. Es ist unumstritten, dass Öl- und Gasheizungen eine hohe Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit aufweisen. Doch die schwer kalkulierbaren Betriebskosten und Schadstoffemissionen stellen entscheidende Nachteile dar. Heizungen, die hingegen auf erneuerbaren Energiequellen basieren, greifen hauptsächlich auf kostenfreie und unbegrenzt verfügbare Umweltenergie zurück. Diese Vorteile gelten jedoch nur so lange, als die Heizungen nicht an ihrer Leistungsgrenze arbeiten. Die Hybridheizung nutzt die Vorteile beider Ansätze und sorgt dafür, dass ihre Effizienz grösser ist als die Effizienz der einzelnen Teilsysteme. Der entscheidende Faktor dahinter ist eine intelligente Steuerung, die je nach Situation die geeignete Heizungsart einsetzt. So wird zuerst auf erneuerbare Energien zurückgegriffen und erst wenn damit der Wärmebedarf nicht mehr auf ökologisch und wirtschaftlich sinnvolle Weise gedeckt werden kann, wird die brennstoffbasierte Heizung aktiviert. Meistens lassen sich die folgenden beiden Betriebsmodi wählen:

– Energetisch optimierter Betrieb: Die gewünschte Wärme wird unter möglichst geringen Schadstoffemissionen erreicht.

– Kostenoptimierter Betrieb: Die gewünschte Wärme wird unter möglichst geringen Kosten erreicht.